
Werbung
|
 |
Weihnachten 2011
Weihnachtsbräuche
|

| Weihnachtsbräuche sind feste tradierte Bestandteile des
Weihnachtsfestes, die sich um das Geschehen und die Geschichte von Weihnachten
herausgebildet haben. Wie alles Brauchtum sind sie regional unterschiedlich ausgeprägt |
|
|
|
|
|
Vorweihnachtszeit
Eine deutliche Verschiebung des Brauchtums in der Adventszeit ist seit dem 20. Jahrhundert
zu beobachten. Wurde sie ursprünglich als Fastenzeit begangen und war äußerlich vom
Alltag wenig unterscheidbar, wird in der Gegenwart das zu erwartende Weihnachtsfest (nicht
zuletzt durch verschiedene Marketingaktionen und -instrumente) zunehmend in die
Adventszeit vorverlegt.
Für die Adventszeit typisch ist das Backen von Christstollen, oft viele Wochen vor
dem Genuss. Denn Christstollen,
die ältesten deutschen Weihnachtsgebäcke (bereits
anno 1330 urkundlich erwähnt) müssen aufgrund der reichhaltigen Zutaten
"reifen". Hierbei geben die in Rum getränkten Sultaninen Geschmacks- und
Zuckerstoffe an den umgebenden Teig ab. Diese verändern Konsistenz und Geschmack des
Stollens auf angenehme Weise. Zum Reifen werden die Stollen nach dem Backen gut verpackt an einem kühlen und trockenen Platz
mehrere Wochen gelagert.
Auf Weihnachtstischen und in Wohnzimmern finden große hölzerne Nussknacker,
Räuchermännchen, Bergmannsfiguren, Weihnachtskrippen,
Spieldosen, aus Pfefferkuchen gebackene Hexenhäuschen
mit den Märchenfiguren Hänsel und Gretel, Weihnachtspyramiden mit christlichen und
weltlichen Motiven, an den Lampen Weihnachtssterne
und Engel mehr und mehr Platz, je näher man an Weihnachten herankommt. |
|
| |
|
| In den Vorgärten einiger Häuser erstrahlen an
Bäumen Lichterketten. In vielen Fenstern werden Schwibbogen mit Lichterketten
aufgestellt, die die Geburt Jesu Christi, Bergbauszenen oder Tiere im Winterwald zum Motiv
haben. In den Wohnungen wird traditionell auf dem stehenden oder hängenden
Adventskränzen von Sonntag zu Sonntag von den vier Kerzen immer ein Licht mehr
angezündet. Die modernere Variante sind die Weihnachtsgestecke, die aus Nadelzweigen,
Kerzen und anderen Accessoires
bestehen. Kinder erfreut ein Adventskalender, bei dem sie jeden Tag ein Fenster öffnen
und dabei eine kleine Süßigkeit oder ein kleines Geschenk
finden.
Am 6. Dezember, am Nikolaustag, versteckt der Nikolaus
in den sauber geputzten Schuhen oder Stiefeln einige Süßigkeiten und kleine Geschenke.
In einigen Gebieten kommen als Nikolaus
verkleidete Menschen, meist Verwandte oder ehrenamtliche Helfer der Pfarren, und bringen
die Geschenke. Insbesondere Kinder schreiben in der Vorweihnachtszeit "Wunschzettel an das Christkind". Solche
Wunschzettel können auch an besondere Weihnachtspostämter versandt werden.
In vielen Orten werden Weihnachtsmärkte
abgehalten, bei denen Kunsthandwerk, Weihnachtsdekoration
und Geschenkartikel, aber auch regional und
Wintertypische übliche Speisen und Getränke wie Lebkuchen oder Glühwein verkauft
werden.
Vielfältige Weihnachtsfeiern werden für eine Vielzahl von Menschengruppen
veranstaltet, etwa von Betrieben und Vereinen, aber auch in Kindergärten, Schulen,
Altenheimen etc.
Auch Weihnachtskonzerte (z. B. das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach,
Messiah von Händel und andere Orgel- und Chorkonzerte) und auch Opernaufführungen
(insbesondere von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel und Mozarts Zauberflöte)
haben sich vielerorts zum festen Bestand des Weihnachtsbrauchtums in der Vorweihnachtszeit
entwickelt weiter |
|
| Weihnachtsbräuche zu Weihnachten |

|
|
 |

Geschenkideen |
 |
| Accessoires , Schmuck, Parfum,Blumenstrauß, Pflanzen,
Bücher , CDs, Zeitschriften, Videos, DVDs, Kosmetik, Computerspiel , Videospiele |
| Geschenk Ideen |
|
Werbung
Werbung
|