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Weihnachten 2011
Weihnachtsbräuche
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| Weihnachtsbräuche sind feste tradierte Bestandteile des
Weihnachtsfestes, die sich um das Geschehen und die Geschichte von Weihnachten
herausgebildet haben. Wie alles Brauchtum sind sie regional unterschiedlich ausgeprägt |
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Weihnachten
Den ursprünglichsten Weihnachts- brauch stellt die Tradition des Krippenspiels dar, in
dem die Weihnachtsgeschichte anschaulich
nachgestaltet wird.
Beim Quempassingen ertönen Weihnachtslieder wie
"Stille Nacht,
heilige Nacht". Am Heiligen Abend
oder in manchen Ländern früh nach der Christmette am 1. Weihnachtsfeiertag findet die
Bescherung statt.
Auch im häuslichen Kreise wird am Heiligabend
und am 1. und 2. Festtag viel gesungen und musiziert. Mit dem 2. Festtag tritt aber dann
mehr Ruhe und Besinnlichkeit ein.
Zu Weihnachten gehört meist auch ein aufwändiges Weihnachtsmahl, für das bestimmte Speisen typisch sind, wie etwa die Weihnachtsgans oder der
Weihnachtskarpfen sowie das speziell für die Weihnachtszeit hergestellte Weihnachtsgebäck. In manchen Regionen gibt es das
Festmahl erst am 1. Feiertag; am Heiligen
Abend werden eher Gerichte wie Eintopf oder Würstchen mit Kartoffelsalat serviert.
In Mitteleuropa wird der Christbaum in der Kirche und Wohnung sowie auf großen
Plätzen in den Ortschaften aufgestellt, und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln,
Lametta, Engeln oder anderen Figuren geschmückt. |
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| Mittelpunkt der familiären Weihnachtsfeier ist
der Weihnachtsbaum oder in manchen katholischen Familien die Krippe. Um sie versammeln
sich die Familienmitglieder am Weihnachtsabend und gedenken der Geburt Christi. Weihnachtslieder erklingen und werden teilweise
gesungen, denn sie gehören noch zum Restbestand aktiven Liedguts in der Bevölkerung.
Auch der Besuch von Christvesper, Christmette oder Christnacht ist bei religiösen
Familien ein fester Bestandteil des Festes.
Der häusliche Weihnachtsbaum bleibt oft noch lange nach Weihnachten im Zimmer. Je nach
Konfession endet die Weihnachtszeit am 6. Januar, dem Dreikönigsfest, oder am
darauffolgenden Sonntag am Fest der Taufe des Herrn.
Zu den eher weniger besinnlichen Weihnachtsbräuchen
gehört das Erzählen von tradierten Gruselgeschichten (teilweise ironischer Natur, wie
"Schneemänner am Lagerfeuer", aber teilweise auch nicht, wie "Der Mann mit
dem Kopf unter dem Arm") beispielsweise während des Wartens auf die Bescherung im
Vorzimmer am Heiligabend. Dieser Brauch scheint sich vor allem in Nord- und
Nordostdeutschland zu finden.
Ein weiterer Brauch am Heiligen Abend
ist der Christklotz, auch Weihnachtsscheit oder Christblock
genannt.weiter |
| Weihnachtsbräuche
zu Vorweihnachtszeit |
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