Weihnachten-total.de!

...Weihnachten ist ueberall !

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Weihnachten-total.de

Das Christbäumchen

E-Mail Drucken PDF

Die Bäume stritten einmal miteinander, wer von ihnen der vornehmste wäre. Da trat die Eiche vor und sagte: "Seht mich an! Ich bin hoch  und dick und habe viele Äste, und meine Zweige sind reich an Blättern und Früchten." "Früchte hast Du wohl", sagte der Pfirsichbaum; "allein es sind nur Früchte für die Schweine;  die Menschen mögen nichts davon wissen. Aber ich, ich liefere die rotbackigen Pfirsiche auf die Tafel des Königs". "Das hilft nicht viel", sagte der Apfelbaum, "von deinen Pfirsichen werden nur wenige Leute satt. Auch dauern sie nur wenige Wochen;  dann werden sie faul, und niemand kann sie mehr brauchen.  

Weiterlesen...
 

Christkindl Ahnung im Advent

E-Mail Drucken PDF

Erleben eigentlich Stadtkinder Weihnachtsfreuden? Erlebt man sie heute noch? Ich will es allen wünschen, aber ich kann es nicht glauben, daß das Fest in der Stadt mit ihren   Straßen und engen  Gassen das sein kann, was es uns Kindern im Walde gewesen ist. Der erste Schnee erregte schon liebliche Ahnungen, die bald verstärkt wurden, wenn es im Haus nach Pfeffernüssen, Makronen und Kaffeekuchen zu riechen begann,  wenn am langen Tische der Herr Oberförster und seine Jäger mit den Marzipanmodeln ganz zahme, häusliche Dinge verrichteten, wenn an den langen Abenden sich das wohlige Gefühl der Zusammengehörigkeit  auf dieser Insel, die Tag und Tag stiller wurde, verbreitete.

Weiterlesen...
 

Als ich Christtagsfreude holen ging

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 

In meinem zwölften Lebensjahr wird es auch gewesen sein, als am Frühmorgen des heiligen Christabends mein Vater mich an der Schulter rüttelte: ich solle aufwachen und zu Besinnung kommen, er habe mir was zu sagen. Die Augen waren bald offen, aber die Besinnung! Als ich unter Mithilfe der Mutter angezogen war und bei der Frühsuppe saß, verlor sich die Schlaftrunkenheit allmählich, und nun sprach mein Vater: "Peter, jetzt höre, was ich dir sage. Da nimm meinen Stecken, denn es ist viel Schnee, und da nimm eine Laterne, denn der Pfad ist schlecht und die Stege vereist. Du mußt hinabgehen nach Langenwang. Den Holzhändler Spreitzegger zu Langenwang, den kennst

Weiterlesen...
 

Am Weihnachtsmorgen 1772

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 

Frankfurt, den 25. Dezember 177 - Christtag früh. Es ist noch Nacht, lieb er Kestner, ich bin aufgestanden, um bei Lichte morgens wieder zu schreiben, das mir angenehme Erinnerungen voriger Zeiten zurückruft; ich habe mir Coffee machen lassen, den Festtag zu ehren, und will euch schreiben, bis es Tag ist. Der Türmer hat sein Lied schon geblasen, ich wachte darüber auf. Gelobet seist du, Jesus Christ! Ich hab diese Zeit des Jahrs gar lieb, die Lieder, die man singt, und die Kälte, die eingefallen ist, macht mich vollends vergnügt. ich habe gestern einen herrlichen Tag gehabt, ich fürchtete für den heutigen, aber der ist auch gut begonnen, und da ist mir's fürs Enden nicht angst.

Weiterlesen...
 

Weihnachten

E-Mail Drucken PDF
Sektionsbild

Weihnachten! Wort voller sehnsüchtiger Ahnung für die Kinder, Wort voll bunter Erinnerungen für die Alten! Wir träumen uns zurück in die Erlebnisse der Adventabende, da wir in dem dunklen Zimmer sassen, eines an das andere geschmiegt, und von dem flüstern, was das Christkind bringen möchte und was es wohl bringen werde.

Weihnachten um 1830
Karl Weinhold (1823-1901)

 


Seite 6 von 6

Werbung

Wir haben 2 Gäste online