Weihnachten-total.de

...because open source matters

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Weihnachtsmärchen

Ein Weihnachtsmärchen

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 5
SchwachPerfekt 

Hermann und der alte Mann setzten sich an den Tisch. Dieser setzte eine große Hornbrille auf und las mit zitternder Stimme das Weihnachtsevangelium. Andächtig saß Hermann und hörte zu, und Bello spitzte seine Ohren und sah seinen Herrn so klug an, als ob er alles verstände. Die zitternde Stimme des Alten aber hob sich mehr und mehr, und klar und deutlich schloß er mit dem Spruche der Engel: »Ehre sei Gott in der Höh' und Friede auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen.« Dann kramte er in einem Auszuge herum und brachte eine Flasche Wein und einen großen Kuchen herbei. »Jetzt wollen wir Weihnacht feiern, sagte er, und Kuchen essen und Wein trinken.

Weiterlesen...
 

Weihnachten in der Speisekammer

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 

Unter der Türschwelle war ein kleines Loch. Dahinter saß die Maus Kiek und wartete. Sie wartete bis der Hausherr die Stiefel aus- und die Uhr aufgezogen hatte; sie wartete, bis die Mutter ihr Schlüsselkörbchen auf den Nachttisch gestellt und die schlafenden Kinder noch einmal zugedeckt hatte; sie wartete auch noch, als alles dunkel war und tiefe Stille im Hause herrschte. Dann ging sie.
Bald wurde es in der Speisekammer lebendig. Kiek hatte die ganz Mäusefamilie benachrichtigt. Da kam Miek die Mäusemutter mit den fünf Kleinen, und Onkel Grisegrau und Tante Fellchen stellten sich auch ein.

Weiterlesen...
 

Der Wegweiser

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 4
SchwachPerfekt 

Da, wo die Landstraße  mit noch einer anderen Landstraße zusammentraf, gerade an der Ecke auf der Wiese, stand ein Wegweiser. Es streckte seinen beiden hölzernen Arme aus, der eine zeigte auf die eine, der andere auf die andere Landstraße, und auf jedem der beiden Arme stand geschrieben,  wohin die Landstraße führte und wie weit der Weg bis dahin noch sei. Nach Finkenbach 3 km Nach Walddorf 5 km . Es war gut, dass der Wegweiser da stand.  Denn wer hätte den Leuten, die auf der  Landstraße daherkamen und nicht wussten, ob sie gerade oder nach rechts gehen mussten, den Weg zeigen sollen?

Weiterlesen...
 

Das Märchen von den fünfundzwanzig Bohnenstangen

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 

Da sind im tiefen Wald einmal fünfundzwanzig schöne Tannebäumchen gewesen. Denen hat es nicht mehr gefallen im grünen Wald, und sie haben gesagt: "Jetzt wollen wir in die weite Welt gehen. Der Wald ist uns zu grün, der Wald ist uns zu tief." Und in einer Nacht, da heben die fünfundzwanzig Tannenbäumchen Ihre Wurzeln aus der Erde genommen und sind in die weite Welt gegangen. Was waren das dumme Tannenbäumchen! Aber sie sind noch so jung gewesen und haben gemeint, in der weiten Welt wäre es schöner als im dunklen, grünen, tiefen Wald. Und wie sie so durch die weite Welt gingen, da hatten sie auf einmal Hunger. Und sie sind in der Stadt in ein Gasthaus gegangen und

Weiterlesen...
 



Werbung

Wir haben 4 Gäste online