Adventszeit, die schönste Zeit im Jahr. Für viele ist dies ein wahrer Spruch. Die Wochen vor dem Weihnachtsfest werden genutzt, Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen. Die stille oder staade Zeit, zur Ruhe kommen, sich auf die Geburt Jesu zu freuen. In der katholischen und der evangelischen Kirche beginnt mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr. Der Name Advent stammt vom lateinischen Adventus ab und heißt in der Übersetzung "Ankunft". Die erste Adventsfeier wurde im 5. Jahrhundert im Gebiet um Rivenna, Italien, gefeiert.

Durch Papst Gregor des Großen wurde im 6. Jahrhundert eine Liturgie festgesetzt, auch die vier Adventssonntage. Symbolisch bedeuten diese vier Sonntage die 4000 Jahre Wartezeit auf die Ankunft unseres Erlösers. Die endgültige Liturgie wurde später von Papst Pius V. verfasst. Früher wurde in der Adventszeit gefastet. Eine feste Tradition in der Adventszeit ist der Adventskranz. Jeden Sonntag wird auf dem meist aus Tannenzweigen gebundenen Kranz eine Kerze angezündet. Dieser Brauch wurde erst ab dem 19. Jahrhundert modern. Der Kranz soll ein Symbol für die Auferstehung und das ewige Leben darstellen. Das wohl bekannteste Gebäck der Adventszeit ist der Christstollen. Um das Jahr 1330 wurde er zum ersten Mal erwähnt. Teilweise wird noch die Tradition des Adventsingens ausgeführt, die als Einstimmung auf die stille Zeit vor Weihnachten gedacht ist. Oft wird es in Kirchen veranstaltet, teilweise gehen die Sänger auch noch von Haus zu Haus. Früher richteten sich die Menschen noch nach dem Kirchenjahr. So wurde ab dem 24. August die besondere Mast der Gänse, Enten und Karpfen angefangen, die am Weihnachtstag verzehrt werden sollten. Dies steigerte die Vorfreude auf das Fest enorm.

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