Eiszeit herrscht in Jever.

Pünktlich zum Weihnachtsmarkt öffnet wieder das 300 Quadratmeter große Eislaufzelt seine Eingangsplanen. Dann kann wieder nach Lust und Laune auf Kufen über das Eis balanciert werden. Ein Riesenspaß sowohl für Anfänger als auch für alte Eislaufhasen. Rund um das Eispalais gesellen sich kleine, schmucke Fachwerkhäuschen, in denen vielerlei typisch  Weihnachtliches einen neuen Besitzer sucht. Wie wäre es beispielsweise mit Kunsthandwerk aus Keramik, Wolle, Glas, Holz oder gar Gold? So mancher wird bestimmt das passende Geschenk finden, etwa ein Puppenhäuschen oder Riesen-Teddy für die Kleinen.

Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Diese Passage des Grimmschen Märchens „Hänsel und Gretel“ kommt sicher dem einen oder anderen in den Sinn, wenn um die Weihnachtszeit die Knusperhäuschen Hochsaison haben. Das größte Knusperhaus Deutschlands ist zwar nicht zum Anknabbern, dafür aber zum Hineingehen gedacht.
Die ostfriesische Stadt Aurich verwandelt ihre etwa 900 Quadratmeter große Markthalle mithilfe von bedruckten Folien in ein riesiges Knusperhaus.

Auch im ostfriesischen Greetsiel duftet es in der Vorweihnachtszeit nach Zimt, gebrannten Mandeln, Pfefferkuchen, Bratäpfeln oder Glühwein und Punsch. Besonders, wenn am zweiten und dritten Adventswochenende der traditionelle "Lüttje Greetmer Weihnachtsmarkt" stattfindet. Dann nämlich werden diese und viele andere weihnachtliche Leckereien in einigen der besonders liebevoll dekorierten Holzhütten angeboten, die den Marktplatz der Stadt säumen. Sie laden zum Verweilen ein, zum Treffen mit Familie und Freunden zu einem Klönsnack und um sich auf die besinnliche Zeit einzustimmen.

Zu den schönsten Weihnachtsmärkten Ostfrieslands gehört zweifelsohne der Weihnachtsmarkt Dornum. Speziell die extravagante Kulisse begeistert Aussteller und Besucher gleichermaßen, denn seit 8 Jahren öffnet das prunkvolle, aus dem 14. Jahrhundert stammende Wasserschloss seine Pforten für das vorweihnachtliche Vergnügen. Das barocke Gebäude nebst dem mittelalterlichen Schlossplatz erstrahlt im Glanz von Tausenden von Lichtern. Weihnachtlich geschmückte Holzhütten schmiegen sich gleich Knusperhäuschen romantisch zwischen unzähligen Tannenbäumen. Fackeln bilden die Wegmarkierung. Es mutet an wie in einem Märchenwald, besonders, wenn Schnee auf dem Nadelkleid der Bäume liegt.

Auch Bad Zwischenahn verkürzt Einwohnern und Besuchern die Wartezeit auf das Fest der Feste mit einem Weihnachtsmarkt. Der "Markt im Advent" verwandelt jährlich vom ersten Adventswochenende bis zum vierten Advent den städtischen Marktplatz in ein Lichtermeer, dessen Schein die mit Tannengrün und Weihnachtsmotiven geschmückten Holzbuden romantisch in Szene setzt. Gerüche von Zimt, Weihnachtsgebäck, Maronen oder Glühwein durchfluten die engen Gassen zwischen den Buden und machen Lust darauf, an einem der zahlreichen Stände die kulinarischen Gelüste zu stillen. Nach einer solchen Stärkung lässt sich auch das erkunden, was den Bad Zwischenahner "Markt im Advent" sonst noch ausmacht.

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