Ob es Weihnachtsmärkte schon in früheren Jahrhunderten gab? Wie werden sie ausgesehen haben? Wer sich diese Fragen stellt, sollte nach Soltau kommen, denn hier findet ein mittelalterliches Soltower Winter-Treyben statt. Der am ersten Adventswochenende stattfindende Soltauer Weihnachtsmarkt ist seit jeher beliebt, sorgt doch seine malerische Kulisse im Hof der Röderschen Filzfabrik vor den beeindruckenden Fassaden aus der Gründerzeit das passende Ambiente zur Einstimmung auf Weihnachten. Zahlreiche Buden und Stände im Hof selbst und den Hallen bieten außerdem alles, was das Herz begehrt. Vieles ist wie im Märchenwald dekoriert, denn Figuren aus bekannten Erzählungen säumen Wege und Plätze zwischen den Verkaufsständen.

Für die Mühlenstadt Gifhorn zählt der Weihnachtsmarkt jährlich zu den Höhepunkten in der Südheide. So kurz vor dem Jahresausklang bedeutet das vorweihnachtliche Treiben, dass langsam Ruhe einkehrt und die letzten Wochen des Jahres genossen werden sollten, mit Vorfreude auf das Fest. Vielleicht bei einem Bummel durch die hell beleuchteten, wunderschön mit festlichem Glanz geschmückten Gassen der Buden und Stände oder bei einem Glas Glühwein mit Freunden.

Wer einen Besuch des Weihnachtsmarktes in der Hansestadt Lüneburg in seine Adventszeitaktivitäten einplant, wird diese Entscheidung nicht bereuen. Seit Jahren schon begeistert das vorweihnachtliche Spektakel Tausende Besucher. Natürlich spielt die Kulisse eine entscheidende Rolle. In dieser Hinsicht ist Lüneburg ungemein im Vorteil, denn der Marktplatz mit seinem historischen Rathaus und die Altstadtgassen sorgen mit den durch unzählige Lichter erhellten nostalgischen Giebeln der Patrizierhäuser für ein heimeliges, stimmungsvolles Ambiente. Durch die liebevoll geschmückten Gassen erstreckt sich die Märchenmeile, auf der in 12 Holzhäuschen jeweils ein Märchen der Gebrüder Grimm vorgestellt wird. Wetten, dass hier Kinderaugen strahlen?

Wer den Weihnachtsmarkt in Braunschweig besucht, kann sicher sein, einen der stimmungsvollsten  in ganz Deutschland ausgewählt zu haben. Einerseits besticht er durch seine idyllische Lage auf dem Burgplatz  inmitten des altehrwürdigen Bauwerksensembles aus Burg Dankwarderode, Huneborstelschen Haus, dem Viehweghaus und Braunschweiger Dom, welche bereits eine unglaublich romantische Stimmung erzeugt. Zum anderen überzeugt der Weihnachtsmarkt mit über 300jähriger Tradition durch sein Konzept. Über 270 Bewerbungen von Händlern und Schaustellern für einen Markt, der nur 150 Stellplätze vergeben kann, verdeutlichen, dass der Weihnachtsmarkt Braunschweig auch unter den Markttreibenden beliebt ist.

Vielleicht sind es die unzähligen kleinen Lichter, welche, den Sternen gleich, die malerischen Gassen der historischen Altstadt von Otterndorf erhellen, die dem vorweihnachtlichen Treiben in Otterndorf den Namen Sternenmarkt einbrachten. Vielleicht soll die Bezeichnung sich aber auch nur von der üblichen Bezeichnung Weihnachtsmarkt abheben. Wie dem auch sei: der Sternenmarkt lockt mit seinen liebevoll geschmückten Holzhütten mit Angeboten rund um das Fest der Feste traditionell am 3. Adventswochenende Besucher aus Nah und Fern nach Otterndorf. Schlechtes Wetter gibt es für den Otterndorfer Sternenmarkt nicht.

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